Anfänger FAQ

Wo und wann geht das Training für Anfänger los?
Generell startet der Anfängerkurs zu jedem Semesterbeginn. Aber auch Quereinsteiger sind immer herzlich willkommen. Im Menüpunkt „Training“ findest du die genauen Trainingszeiten und einen Link zu einer Karte wo das jeweilige Training stattfindet.

Wie oft sollte ich am Training teilnehmen?
Wie bei allen Fertigkeiten, die man sich aneignen möchte gilt auch hier: so oft es geht! So banal es klingt, aber auch (oder gerade) beim Modernen Sportkarate gibt es keinen Lernfortschritt ohne regelmäßiges Lernen.

Was kostet das Training? Wo muss ich mich anmelden?
Diese Fragen beantworten die Seiten des Bochumer Hochschulsport sehr genau.

Welche Ausrüstung brauche ich?
Zunächst nichts Besonderes. Ein T-Shirt und eine Trainingshose reichen. Wenn du dich nach einigen Wochen dazu entschieden hast dabei zu bleiben, solltest du dir einen Karate-Anzug (Gi) zulegen. Nach dem Anfängerkurs brauchst du einen Zahnschutz und Frauen einen Brustschutz bzw. Männer einen Tiefschutz. Alle benötigten Sachen kannst du dann über unsere Hochschulgruppe in Sammelbestellungen zu einem günstigen Preis bekommen.

Brauche ich irgendwelche Vorkenntnisse?
Nein. Alle Neueinsteiger trainieren in einem eigenen speziellen Anfängerkurs zusammen.

Wie läuft ein Training ab?
Nach dem Angrüßen beginnen wir mit dem gemeinsamem gründlichen Aufwärmen und Dehnen. Das eigentliche Technik-/Wettkampftraining erfolgt in zwei Gruppen für Anfänger und Fortgeschrittene getrennt. Den letzten Teil bildet das gemeinsame Abschlusstraining mit einigen Kräftigungsübungen. Danach wird abgegrüßt.

Ursprung vom Modernen Sport Karate
Karate – japanisch für leere Hand – kam aus China nach Okinawa. Es war dort eine gegen die japanischen Besatzer gerichtete Kampfkunst. Etwa 1922 adaptierte Funakoshi Gichin Karate auf die Japanische Kultur, so dass es sich zunächst in Japan ausbreiten konnte (erste eigene Schule 1935 in Tokio). Shotokan lehrt die von Funakoshi Gichin (und dessen Sohn Funakoshi Yoshitaka) entwickelte Kampfkunst.
Japan (und auch Okinawa) kannten zu dieser Zeit keinen Sport im europäischen Sinne. Modernes Sportkarate entstand 1971 als Meister Rudolf Jakhel unter Berücksichtigung sportwissenschaftlicher Ratgeber eine Wettkampf optimierte Schule in Aachen, Deutschland, eröffnete.

Wo ist der Unterschied zum Traditionellen Karate?
In traditionellen Schulen wie z.B. Shotokan gibt es eine Unterscheidung in Grundschule und Kumite (Wettkampftraining). Zu den wesentlichen Unterschieden zählen Hüft- und Körperdrehung, Translation (Vorwärtsbewegung) und Deckung durch die Arme im Kumite, was in der Grundschule nicht benutzt wird.
Wir haben nur ein Wettkampf orientiertes Training und schon ab dem Gelbgurt sammelt man auf Test-Turnieren Erfahrungen im Kämpfen. Derartige Freikämpfe sind im traditionellen Karate erst ab höheren Gurten üblich.

Was bringt mir Modernes Sportkarate?
Modernes Sportkarate bietet sportliches Training für den ganzen Körper – Muskulatur, Gleichgewicht, Beweglichkeit; Reaktion, Schnelligkeit, Koordination und Kondition. Es baut das Selbstbewusstsein auf und außerdem ist der sportliche Kampf die beste Schule für eine effektive Selbstverteidigung.
Mit dem didaktischen System des MSK kann man schnell und effektiv Kämpfen lernen. Das Gelernte kann man regelmäßig auf den regionalen, internen Wettkämpfen anwenden und testen. Neben regionalen Turnieren steht euch auch der Weg zu größeren externen Meisterschaften offen. Der Weg kann bis zur WM führen, wie bei unserer IKF-Weltmeisterin und Siegerin auf der deutschen Hochschulmeisterschaft Silke Götze .

Wie gefährlich ist Modernes Sportkarate?
Sportverletzungen sind zwar nicht völlig ausgeschlossen, beim Training wird jedoch Wert auf gründliches Aufwärmen und Dehnen gelegt. Auf den Sportkampf wirst du lange (1-2 Jahre) vorbereitet. Im Sportkampf wie im Sparring wird Halbkontakt gekämpft (nur leichte Berührungen sind erlaubt) und es sind verschiedene Schützer vorgeschrieben. Die Unfallquote beim MSK ist geringer als bei vielen Trendsportarten.

Wann bekomme ich den schwarzen Gürtel?
Auf dem Weg zum Meister gibt es 12 sogenannte Kyu(Schüler)-Grade, angezeigt durch Gürtel in den Farben weiß, gelb, orange, grün, blau und braun.
Um einen neuen Gürtel zu bekommen muss man Prüfungen ablegen. Die Prüfungen bestehen aus der Teilnahme am entsprechenden Trainingstag und (ab dem Gelbgurt) am Formenwettbewerb und Sparring am Turniertag.

Wann und wo finden die Prüfungen statt?
Für die Neueinsteiger gibt es 2-3 mal im Jahr eine Aufnahmeschulung an einem Wochenende, auf der ihr eure ersten Gürtel bekommen könnt. Für die höheren Gurte finden jedes Quartal Schulungen an mehreren Wochenenden, inklusive einem Turniertag, statt.
Die Schulungen werden in Aachen abgehalten, dazu arrangieren wir Fahrgemeinschaften und Übernachtungsmöglichkeiten und machen uns einen schönen Samstagabend.
Eine weitere Möglichkeit ist das jährliche Sommerlager, eine Woche Aktivurlaub mit ganz viel Karate und Leuten aus ganz Deutschland.
Die aktuellen Termine findest du im Menüpunkt „Seminare“.

Wie läuft ein Turnier ab?
Das Turnier besteht aus zwei Wettbewerben. Nach dem individuellen Aufwärmen beginnt das Turnier mit der Vorführung der Formen der jeweiligen Gürtelstufen. Darauf folgen der Sportkampf (ab Grüngurt) bzw. das Sparring (Gelb & Orange). Die Siegerehrung schließt den Turniertag ab.

Wie binde ich meinen Gürtel?
Unter „Internes“ findest du Silkes Gürtelbindekurs.

Was erwartet mich außerdem im MSK-Bochum?
Bei uns spielt der Spaß am gemeinsamen Training eine wichtige Rolle, Leistungsdruck wollen wir vermeiden. Nach dem Training am Dienstag ist die Zeit für unseren „Stammtisch“, außerdem treffen wir uns oft und gern zum Feiern, Grillen, Laserquesten, Kino u.v.m.

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